Europas Wettbewerbsfähigkeit im Zentrum der Diskussion

Über die europäische Wettbewerbsfähigkeit wird längst nicht mehr nur in Fertigungshallen entschieden. Heute hängt sie von der Fähigkeit der Länder ab, Industrie, neue Technologien, Energiewirtschaft, Innovationen sowie eine hochwertige öffentliche Politik miteinander zu verknüpfen. Genau deshalb ist die Frage der Wettbewerbsfähigkeit zu einem der bedeutendsten Wirtschaftsthemen der Gegenwart geworden.

Auf die sich verändernden Bedingungen der Weltwirtschaft wird das Deutsch-Slowakische Wirtschaftsforum reagieren, das am 23. September 2026 in den Räumlichkeiten der BASE Jurkovičova tepláreň in Bratislava unter der Schirmherrschaft des Wirtschaftsministeriums und des Gesundheitsministeriums der Slowakischen Republik stattfindet. Das Forum wird von der Deutsch-Slowakischen Industrie- und Handelskammer (AHK Slowakei) organisiert.

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Die Konferenz wird nach Antworten auf die Frage suchen, wie die Slowakei und Deutschland ihre Wettbewerbsfähigkeit in einer Zeit geopolitischer Veränderungen, technologischer Transformation und wachsendem Produktivitätsdruck stärken können. Sie basiert auf der Überzeugung, dass die künftige Wettbewerbsfähigkeit nicht von einer einzigen Branche abhängen wird, sondern von der Fähigkeit, Innovationen über die gesamte Wirtschaft hinweg zu vernetzen. Neben industriellen Innovationen, künstlicher Intelligenz, Digitalisierung und Nachhaltigkeit wird daher auch eine Diskussion über das Gesundheitswesen als eine der Voraussetzungen für langfristiges Wirtschaftswachstum eröffnet.

Die Diskussion wird die Sichtweisen aus Wirtschaft, öffentlichem Sektor und Fachwelt zusammenführen. Auf dem Forum werden Vertreter des Wirtschaftsministeriums und des Gesundheitsministeriums der Slowakischen Republik, Experten aus dem akademischen und Forschungsumfeld sowie Vertreter führender internationaler Unternehmen, die auf regionaler und europäischer Ebene tätig sind, sprechen. Die unternehmerische Perspektive werden Unternehmen aus verschiedenen Branchen einbringen – von der Automobil- und Maschinenbauindustrie über Informationstechnologie, Energiewirtschaft und Gesundheitswesen bis hin zu Rechtsdienstleistungen. Unter den vertretenen Unternehmen werden Bayer, Boehringer Ingelheim, Bosch Connected Industry, Deutsche Telekom IT Solutions Slovakia, Kinstellar, Roche Slovensko, Schaeffler Slovakia, Siemens Slovakia, Volkswagen Slovakia und viele andere sein. Diese Kombination an Perspektiven ermöglicht es, die Wettbewerbsfähigkeit nicht nur aus der Sicht einzelner Sektoren, sondern im breiteren wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kontext zu diskutieren.

Das Fachprogramm wird in zwei Themenbereiche unterteilt, die durch eine gemeinsame Frage verbunden sind – wie man Innovationen in höhere Produktivität und langfristiges Wirtschaftswachstum verwandelt. Der erste Bereich konzentriert sich auf die praktische Nutzung von künstlicher Intelligenz, Robotik und Cloud-Technologien in der Industrie. Der zweite Bereich wird sich dem Gesundheitswesen und dessen Einfluss auf das Wirtschaftswachstum der Gesellschaft widmen sowie der Notwendigkeit, Haushalts-, Erstattungs- und Entscheidungsmechanismen besser mit dem Tempo medizinischer Innovationen in Einklang zu bringen, wobei das Ziel darin besteht, einen schnellen und fairen Zugang der Patienten zu wirksamen Behandlungen zu gewährleisten.
Steigende Energiepreise, der Druck auf die Produktionseffizienz sowie neue regulatorische Anforderungen verändern gleichzeitig die Art und Weise, wie Unternehmen an Nachhaltigkeit herangehen. Diese wird zunehmend zu einer Frage der wirtschaftlichen Effizienz und langfristigen Wettbewerbsfähigkeit. Genau auf diese Entwicklung wird der Nachmittagsteil der Konferenz reagieren, in dessen Rahmen die Unternehmen Ahrend, Bayer, Evonik, Jungheinrich, Kaufland, Knauf Insulation, Siemens, Siemens Energy, Volkswagen Slovakia und ZSE ihre Erfahrungen vorstellen werden. Ihre Branchenvielfalt – von Energie, Industrie und Bauwesen über Logistik bis hin zum Einzelhandel – wird zeigen, wie durch intelligente Technologien, effizientere Prozesse und branchenübergreifende Zusammenarbeit Kosten gesenkt und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen gestärkt werden können.

Institutionelle Partner des Deutsch-Slowakischen Wirtschaftsforums sind die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Bratislava und der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft. Partner der Konferenz sind auch die Unternehmen BMB Partners, Dallmayr, dm drogerie markt, Horváth & Partner Management Consulting, MAN Truck & Bus Slovakia, MEGGLE Slovakia, Oberbank und Slovak Telekom.

Die Registrierung für das Deutsch-Slowakische Wirtschaftsforum ist eröffnet. Interessenten finden detaillierte Informationen zur Veranstaltung, das vollständige Programm sowie das Registrierungsformular hier.

Autor: AHK - Deutsch-Slowakische Industrie- und Handelskammer
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