Wissenschaftler der SAV entwickeln neuen biologisch abbaubaren Kunststoff
Die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung biologisch abbaubarer und umweltfreundlicher Materialien hat in letzter Zeit stark zugenommen. Daher ist es äußerst wichtig, Nachhaltigkeitskonzepte, das Wachstum der Recyclingindustrie und die Verwendung von Biopolymeren als Ersatz für Kunststoffe auf Erdölbasis voranzutreiben, insbesondere in der Verpackungsindustrie.
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„Durch den Einsatz eines neuen Typs von Kompatibilisatoren können wir biologisch abbaubare Polymermischungen auf Basis einer Reihe unterschiedlicher biologisch abbaubarer Kunststoffe mit einem Anteil an thermoplastischer Stärke von bis zu 50 % herstellen. Die Gebrauchseigenschaften dieser Mischungen übertreffen die mechanischen Eigenschaften von Polyethylen (PE), dem am häufigsten für Verpackungsfolien verwendeten Kunststoff, und das bei Herstellungskosten, die im Vergleich zu Kunststoffen auf Basis fossiler Rohstoffe sogar niedriger sein können“, erklärte Professor Ivan Chodák vom Institut für Polymere der SAV, v. v. i.
Derzeit macht der Einsatz biologisch abbaubarer Kunststoffe nur etwas mehr als 1 % des Gesamtvolumens der Kunststoffanwendungen aus. Der Hauptgrund dafür ist ihr deutlich höherer Preis im Vergleich zu Kunststoffen aus fossilen Rohstoffen. Eine mögliche Lösung zur Steigerung ihrer wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit ist die Herstellung von Mischungen mit kostengünstigen Polymerkomponenten, wobei das Augenmerk insbesondere auf Stärke liegt, meist in thermoplastisch modifizierter Form.
„Der neue biologisch abbaubare Kunststoff mit thermoplastischer Stärke ermöglicht eine deutliche Senkung der Materialkosten für die Folienherstellung und bietet bessere mechanische Eigenschaften, insbesondere eine höhere Festigkeit. Es freut uns außerordentlich, dass wir nach mehr als 20 Jahren Forschung an biologisch abbaubaren Materialien eine weitere neue Lösung vorstellen, die der Gesellschaft Nutzen bringt und zur Nachhaltigkeit für künftige Generationen beiträgt“, ergänzte Ivan Chodák.
An der Entwicklung dieser Rezeptur war auch das Unternehmen NOVPLASTA, s. r. o., Šenkvice maßgeblich beteiligt, insbesondere durch die Erprobung der Rezepturen im halbtechnischen Maßstab für Blasfolien. Für die vorgestellte neue Lösung wurde eine nationale (slowakische) Patentanmeldung eingereicht. Die SAV bietet Industriepartnern die Möglichkeit, ihr Interesse zu bekunden und die Möglichkeiten und Bedingungen für die Nutzung der patentierten Lösung in industriellen Anwendungen zu erörtern.
Lieferanten zu diesem Thema
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K.D. Feddersen CEE GmbH
Engineering-Kunststoffe, Masterbatches, biologisch abbaubare Biocompounds, Thermoplaste, technische Kunststoffe –… -
Biesterfeld Interowa GmbH&Co KG
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