Verkauf neuer ŠKODA-Fahrzeuge im Jahr 2021
Im vorletzten Jahr lieferte das Unternehmen über eine Million Fahrzeuge aus. Das waren 19,1 Prozent weniger als im Jahr 2019, als es 1.242.800 Fahrzeuge auslieferte. Grund für den Rückgang war ebenfalls die Coronavirus-Pandemie.
Auf den meisten Märkten verzeichnete das Unternehmen einen Rückgang der Zahl der ausgelieferten Fahrzeuge. In China lieferte es beispielsweise 71.200 Fahrzeuge an Kunden aus. Dies entspricht einem Rückgang um 58,8 Prozent. In Indien hingegen konnte Škoda Auto nach der Einführung des speziell für diesen Markt entwickelten Modells Kushaq im Jahr 2021 deutlich zulegen. Dort lieferte das Unternehmen 22.800 Fahrzeuge an Kunden aus, 108,9 Prozent mehr als im Vorjahr.
"Das Jahr 2021 war eines der anspruchsvollsten in der Geschichte von Škoda Auto. Die Covid-19-Pandemie und der Halbleitermangel haben unser Wachstum deutlich gebremst. Dank der Flexibilität und des Einfallsreichtums der Beschäftigten von Škoda Auto, aber auch der engen Zusammenarbeit mit unserem Sozialpartner, der Gewerkschaft Odbory KOVO, und den Lieferanten haben wir das Unternehmen trotz aller Schwierigkeiten mit einem guten Ergebnis durch das vergangene Jahr geführt", sagte der Vorstandsvorsitzende Thomas Schäfer.
In Westeuropa lieferte das Unternehmen im Jahr 2021 insgesamt 409.000 Fahrzeuge an seine Kunden aus,was gegenüber dem Vorjahr einem Rückgang um 5,9 Prozent entspricht. In Deutschland, seinem größten Markt, verzeichnete der Automobilhersteller Škoda im vergangenen Jahr 136.800 Auslieferungen an Kunden, also 15,4 Prozent weniger als im Vorjahr.
In Mitteleuropa lieferte Škoda Auto im vergangenen Jahr 164.100 Fahrzeuge aus, 9,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Auf dem tschechischen Heimatmarkt gingen die Auslieferungen an Kunden im Zeitraum von Januar bis Dezember 2021 um vier Prozent auf 79.900 Fahrzeuge zurück.
In Osteuropa ohne Russland lieferte der Automobilhersteller 35.800 Fahrzeuge an Kunden aus, 9,2 Prozent weniger als im Jahr 2020. In Russland entsprechen 90.400 ausgelieferte Fahrzeuge einem Rückgang um 4,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Škoda Auto betreibt drei Produktionswerke in der Tschechischen Republik. Im Laufe des vergangenen Jahres musste das Unternehmen die Produktion wegen des Chipmangels mehrmals deutlich einschränken oder vollständig einstellen.
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