Hitze „greift“ auch durch die Fenster an. Wissen Sie, wie Sie Ihr Zuhause vor der Sommersonne schützen können?
Die Temperaturregelung und die damit verbundene Lüftung beginnen bereits bei der Gebäudeplanung. Für einen möglichst hohen Licht- und Wärmegewinn empfiehlt es sich, Wohnräume nach Süden auszurichten. Die verglaste Fläche der Südwand sollte jedoch 40 % nicht überschreiten, damit sich die Räume nicht überhitzen. Zu berücksichtigen ist auch die Blendung, die unter anderem die Lesbarkeit des Computerbildschirms beeinträchtigen kann, was bei der Arbeit im Homeoffice wichtig ist. Für diese Fälle gibt es eine einfache Lösung in Form eines Sonnenschutzes, der an die Jahreszeit und den jeweiligen Sonnenstand im Tagesverlauf angepasst werden kann. Bedenken Sie jedoch, dass es kein universell einsetzbares Produkt gibt und die Lösung stets auf die Architektur des Gebäudes „maßgeschneidert“ wird.
Verglasung, Folie oder Jalousie sorgen für innenliegenden Sonnenschutz
Innenliegender Sonnenschutz lässt sich einfach und schnell installieren und ist in nahezu jedem Gebäude einsetzbar, ohne bauliche Veränderungen an der Gebäudehülle vornehmen zu müssen. Zu den am häufigsten verwendeten Arten des innenliegenden Sonnenschutzes gehört auch eine Klimaverglasung mit innenliegendem Blendschutz. Dank dieser Lösung gelangt Tageslicht weiterhin auf natürliche Weise in den Innenraum, jedoch ohne ultraviolette Strahlung, die von den Klimagläsern zum größten Teil herausgefiltert wird. Denn gerade die UV-Strahlung ist eine Wärmequelle. Die Wirksamkeit der UV-Filter liegt sowohl bei UVA- als auch bei UVB-Strahlung bei rund 98 %. Klare Klimagläser beeinflussen die Tageslichtmenge im Innenraum nicht, sodass Sie sich um Ihre Zimmerpflanzen keine Sorgen machen müssen.
„Wenn Sie die Wärme reduzieren möchten, müssen Sie auch richtig lüften. Lüften Sie im Sommer auf keinen Fall tagsüber, sondern nachts oder morgens, wenn die Luft kühler ist. Falls Sie tagsüber lüften müssen, nutzen Sie Durchzug. Kippen Sie im kühlsten Raum ein Fenster, öffnen Sie alle Türen zum zu lüftenden Raum einen Spalt und lassen Sie dort das Fenster etwa dreißig Minuten lang weit offen“, rät Milan Klepsa, Vertreter von VEKA in Tschechien und der Slowakei, einem weltweit führenden Hersteller von Kunststoffprofilen der Klasse A für Fenster und Türen.
Alternativ können auch innen- oder außenliegende Wärmedämmfolien für Glas verwendet werden. Gegen eine unerwünschte Überhitzung von Wohnräumen sind gerade die außenliegenden ideal. Sie können den Großteil der Wärmeenergie reflektieren, noch bevor diese in die Verglasung eindringt. Ein großer Vorteil der Folien besteht darin, dass sie sich auf praktisch jede Fensterform aufkleben lassen. Doch nicht nur in den heißen Monaten werden Sie sie zu schätzen wissen. Im Sommer verhindern sie den Durchtritt von Wärmestrahlung und verringern so die Wärme im Raum, wobei hochwertige Folien zugleich eine hohe Lichtdurchlässigkeit bieten. Im Winter hingegen wirken sie als zuverlässige Dämmung und verhindern Wärmeverluste.
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Das häufigste Element zum Schutz vor Sonnenlicht sind Jalousien. Diese dienten ursprünglich zwar als Sichtschutz, wurden im Laufe der Zeit aber auch zum Schutz vor unerwünschtem Licht eingesetzt. Durch einfaches Drehen der beweglichen Lamellen lassen sich Richtung und Menge des einfallenden Lichts regulieren.
Außenliegender Schutz vor Sonne und Einbrechern? Rollläden!
Selbstverständlich stehen Ihnen auch außenliegende Lösungen zum Schutz vor Sonnenlicht zur Verfügung, die sich beispielsweise mit klassischen Rollläden, Drehläden oder Außenrollläden realisieren lassen. „Beim außenliegenden Schutz ist es wichtig, alles bereits bei der Gebäudeplanung zu berücksichtigen, damit der Schutz perfekt an die Architektur des Gebäudes angepasst wird. Diese Elemente können natürlich auch nachträglich installiert werden, doch die besten Ergebnisse erzielen Sie, wenn Sie den Sonnenschutz bereits bei der Planung berücksichtigen“, stellt Milan Klepsa fest.
Eine vielseitige Lösung für viele Wohn- und Gewerbegebäude sind Rollläden, deren ausgefahrene, stabile Lamellen beim Herablassen eine feste Schutzschicht mit universellem Nutzen bilden. Der Innenraum wird nicht nur wirksam vor Sonne, sondern auch vor Lärm, Regen oder Schnee geschützt. Und darüber hinaus erhält der Eigentümer des Gebäudes auch einen Einbruchschutz.
Individuelle Designansprüche an Rollläden lassen sich mithilfe eines breiten Spektrums attraktiver Farben und Holzdekore erfüllen. Zur Einfärbung des Materials werden kühle Farbpigmente eingesetzt, die einer Erwärmung durch die Sonne entgegenwirken und die thermische Belastung des Rollladens verringern. In Verbindung mit der hohen Materialqualität ist so ein störungsfreier Betrieb über Jahrzehnte gewährleistet.
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