Slovnaft nach geplanten Stillständen wieder im Vollbetrieb

Die Raffinerie der SLOVNAFT, a.s. in Bratislava hat nach mehr als zwei Monaten geplanter Stillstände den Vollbetrieb wieder aufgenommen, und ihre Produktion steht dem Inlands- und Auslandsmarkt wie gewohnt zur Verfügung.

„Slovnaft hat auch die letzte stillgelegte Produktionseinheit erfolgreich wieder angefahren und damit den Sommerblock der geplanten Stillstände abgeschlossen. Regelmäßige Inspektion, Reinigung und Wartung der Produktionsanlagen sind ein wichtiger und unverzichtbarer Bestandteil des sicheren und effizienten Betriebs von Raffinerie- und Petrochemieanlagen. Die Produktionseinheiten von Slovnaft sind nun wieder im Vollbetrieb und das Unternehmen ist in der Lage, den Bedarf des Inlands- und Auslandsmarktes zu decken“, erläutert Martin Bičan, Manager für Projektmanagement und geplante Stillstände bei SLOVNAFT, a.s.   

Slovnaft hat im Rahmen der Sommerstillstände fast 36 Millionen Euro für die Inspektion und Wartung seiner Produktionsanlagen aufgewendet und weitere mehr als 24 Millionen in deren Modernisierung investiert. In der sommerlichen, umfangreichsten Stillstandsphase dieses Jahres wurden schrittweise 21 Produktionseinheiten stillgelegt und nach Abschluss der Arbeiten wieder angefahren. Die letzte war die Ethylenanlage – ein zentraler Bestandteil der Petrochemie von Slovnaft, in der die erste Phase eines Modernisierungsprojekts zur Verbesserung der Betriebssicherheit und Verlängerung der Lebensdauer durchgeführt wurde. Die Produktionseinheit verfügt über neue Messgeräte und Regelventile sowie neue Rohrleitungen, und auch die Zuverlässigkeit der Kompressoren wurde erhöht. Insgesamt waren rund 1800 externe Arbeitskräfte an den Arbeiten im Rahmen der Sommerstillstände beteiligt.

SLOVNAFT, a.s. wieder im Vollbetrieb
 

Ein besonderes Projekt im sommerlichen Teil der Stillstände war der Austausch des alternden atmosphärischen Ofens der Anlage Atmosphärische Destillation 5 (AD5), der seit 1967 in Betrieb war, gegen einen neuen. Gleichzeitig wurde bei AD5 eine Kolonne ausgetauscht, die den Destillationsprozess effizienter macht und das Brandrisiko verringert. Der Austausch zweier Pumpen im Zirkulationszentrum der Raffinerie führte wiederum zu einer unmittelbaren Senkung des Energiebedarfs. Der jährliche Stromverbrauch im Zirkulationszentrum soll um 6,7 % sinken.

Autor: SLOVNAFT, a.s.
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