Wachstumstrend in der Automobilproduktion hält an

Wachstumstrend in der Automobilproduktion hält an
In der Tschechischen Republik wurden in den ersten fünf Monaten 595 580 Pkw hergestellt. Das sind fast ein Viertel mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Auch der Mai bestätigte den Wachstumstrend, als die Produktion um 9 % stieg. Dieser Trend zeigt sich auch im Segment der Elektrofahrzeuge, von denen von Januar bis Mai 72 796 hergestellt wurden und deren Anteil an der Gesamtproduktion 12,2 % überstieg.

„Die Erholung des Marktes und die sich verbessernde Lage in den Lieferketten spiegeln sich auch in der heimischen Pkw-Produktion positiv wider. Diese setzt somit weiterhin ihren Wachstumstrend fort und nähert sich mit ihren Fünfmonats- und Mai-Zahlen den Vorkrisenwerten aus dem Jahr 2019. Die niedrigeren Produktionsergebnisse im Segment der Busse und Motorräder, die durch den zyklischen Charakter der Aufträge und den anhaltenden Mangel an zahlreichen Komponenten verursacht werden, bestätigen jedoch, dass wir mit den Auswirkungen der schwankenden Lage der letzten Jahre auch im Laufe des Jahres 2023 rechnen müssen. Eine sehr positive Nachricht ist dagegen der gestiegene Anteil der produzierten Elektrofahrzeuge, die mehr als 12,2 % der Gesamtproduktion ausmachen. Auch wenn die Nachfrage nach diesen Fahrzeugen insbesondere auf den westlichen Märkten zunimmt, ist eindeutig, dass die Elektromobilität ihren Wachstumstrend fortsetzt. Auch aus diesem Grund betrachten wir die Beibehaltung des kostenlosen Parkens für Elektroautos in Prag als einen der entscheidenden Vorteile, der die Entwicklung sauberer Mobilität auch in Tschechien wirksam unterstützen kann“, sagt Zdeněk Petzl, Geschäftsführer des Verbands der Automobilindustrie.

Pkw

In den ersten fünf Monaten wurden in der Tschechischen Republik 595 580 Pkw hergestellt, das sind im Vorjahresvergleich 23,7 % mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Es wurden 72 796 Elektrofahrzeuge hergestellt, und ihr Anteil an der heimischen Automobilproduktion lag bei über 12,2 %. Insgesamt wurden 52 668 batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) und 20 128 Plug-in-Hybridfahrzeuge (PHEV) hergestellt.

Der größte heimische Automobilhersteller Škoda Auto produzierte in den ersten fünf Monaten in seinen heimischen Werken 375 981 Pkw (+34,4 %). Es wurden 41 654 Elektrofahrzeuge (BEV und PHEV) hergestellt, das sind 11 % der Gesamtproduktion der Marke. Davon waren 34 202 batterieelektrische Fahrzeuge und 7 452 Plug-in-Hybridfahrzeuge.

Im Werk des Automobilherstellers Hyundai in Nošovice wurden in den ersten fünf Monaten insgesamt 145 200 Fahrzeuge hergestellt, das sind 7,7 % mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Von der Gesamtzahl der Fahrzeuge hatten 18 466 einen rein elektrischen und 12 676 einen Plug-in-Hybridantrieb. Insgesamt machten Elektrofahrzeuge somit fast 21,4 % der Gesamtproduktion aus.

Auch bei Toyota in Kolín wurden im Vorjahresvergleich höhere Produktionszahlen verzeichnet. Es wurden 74 399 Automobile hergestellt, das sind um 10,9 % mehr als von Januar bis Mai 2022. In absoluten Zahlen wurden somit in Kolín im genannten Zeitraum 7 320 Pkw mehr hergestellt. Über 53 % der Produktion entfielen auf Hybridfahrzeuge (HEV).

Busse

In den ersten fünf Monaten wurden in der Tschechischen Republik um 223 Busse weniger hergestellt als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Gesamtproduktion belief sich auf 1 883 Busse, was einem Rückgang von 10,6% gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Bei IVECO CR in Vysoké Mýto wurden 1 756 Busse hergestellt, also um 6,6 % weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. SOR Libchavy produzierte in den ersten fünf Monaten dieses Jahres insgesamt 119 Busse, das sind um 86 weniger (-42 %) als im Vorjahr. Das Unternehmen KHMC stellte im genannten Zeitraum 8 Minibusse her. Im Segment der Elektroantriebe wurden insgesamt 5 batterieelektrische BEV-Busse hergestellt, und zwar im Werk des Unternehmens SOR in Libchavy.

Motorräder

Auch der traditionsreiche Motorradhersteller JAWA Moto verzeichnete in den ersten fünf Monaten einen Produktionsrückgang, der insbesondere durch die Marktsättigung mit dem erfolgreichen Modell „Pérák“ im vergangenen Jahr verursacht wurde. Von Januar bis Mai liefen insgesamt 325 Motorräder (-68,2 %) von der Produktionslinie der heimischen Marke, im absoluten Vorjahresvergleich also um 698 Motorräder weniger als im Vorjahr.

Autor: autoSAP
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