MSV 2026 showcased the latest industrial innovations and reaffirmed the importance of face-to-face meetings for business – Photo Gallery, Part 1: Halls G1, V and P
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Der traditionelle Maschinenbau verzahnt sich immer enger mit neuen Technologien. Genau das zeigte die diesjährige Internationale Maschinenbaumesse gemeinsam mit den fünf spezialisierten Fachmessen IMT, PLASTEX, WELDING, FOND-EX und PROFINTECH auf anschauliche Weise. Die Hauptthemen der diesjährigen Ausgabe waren die Transformation der Industrie, künstliche Intelligenz (KI), Robotisierung, 3D-Druck und Digitalisierung – alles anhand von Live-Vorführungen und konkreten Anwendungen. „Ob Messestände, Programm oder Geschäftsgespräche, alles verband ein Gedanke: Technologie live, Geschäfte persönlich. Genau in diesem Zeichen stand die gesamte diesjährige Maschinenbaumesse. Über technologische Lösungen wurde hier nicht nur gesprochen, die Besucher konnten sie im Betrieb sehen, selbst ausprobieren und direkt mit den Menschen sprechen, die sie entwickeln und in die Produktion einführen“, sagte Jan Kubata, Generaldirektor des Unternehmens Veletrhy Brno, über die diesjährige Ausgabe.

„An den Reaktionen der Aussteller sehen wir, dass persönliche Begegnungen in der Industrie weiterhin von grundlegender Bedeutung sind. Unternehmen kommen nicht nur zur MSV, um ihre Neuheiten vorzustellen, sondern vor allem, um mit Kunden zu verhandeln und konkrete Projekte zu besprechen. Genau das ist für uns die wichtigste Rückmeldung und die Bestätigung, dass die Messe auch im heutigen digitalen Zeitalter ihren unersetzlichen Stellenwert hat“, resümierte MSV-Direktor Michalis Busios die diesjährige Ausgabe.
Diskussionen von Unternehmern mit Vertretern des Staates
Zahlreiche bedeutende Gäste besuchten die Messe, allen voran der Präsident des Senats des Parlaments der Tschechischen Republik Miloš Vystrčil, Ministerpräsident Andrej Babiš, Industrie- und Handelsminister Karel Havlíček sowie weitere Mitglieder der tschechischen Regierung. Die Eröffnung der MSV fand erstmals am Vormittag am tschechischen nationalen Gemeinschaftsstand statt, der das staatliche Dienstleistungsangebot für Unternehmer an einem Ort bündelte. Die traditionelle Versammlung des Industrie- und Verkehrsverbands der Tschechischen Republik bewertete aus Sicht der Unternehmer das erste Amtsjahr der derzeitigen Regierung und unterbreitete deren Vertretern Vorschläge für Maßnahmen, die der tschechischen Industrie helfen würden, Hindernisse abzubauen und ihre Wettbewerbsfähigkeit auf dem Weltmarkt zu steigern.
Internationale Dimension und neue Geschäftsmöglichkeiten
Die MSV bestätigte ihre internationale Rolle. Neben Ausstellern aus 39 Ländern präsentierten sich in Brünn ausländische nationale Gemeinschaftsstände, und Wirtschaftsdelegationen sowie offizielle Delegationen beteiligten sich am Programm. Die Messe schuf damit nicht nur Raum für die Präsentation von Technologien, sondern auch für Gespräche über Exporte, Investitionen und neue industrielle Partnerschaften. Internationale Kontakte förderte auch die Kooperationsplattform Kontakt-Kontrakt, die 338 Unternehmen sowie zahlreiche Wirtschaftsinstitutionen aus 30 Ländern weltweit miteinander vernetzte und ihnen nahezu tausend Gesprächstermine vermittelte.
Die Digitale Fabrik zeigte Technologien auf dem Weg in die Praxis
Eines der markantesten Projekte der diesjährigen MSV war die Digitale Fabrik 2.0. Das Nationale Zentrum für Industrie 4.0 und seine Partner zeigten im Rahmen der gemeinsamen Präsentation United by Innovation, wie Menschen, Roboter, künstliche Intelligenz (KI) und Produktionsdaten miteinander vernetzt werden. Zu sehen waren digitale Zwillinge von Maschinen und ganzen Unternehmen, industrielle 5G-Kommunikation, der Einsatz von KI in der Diagnose und Produktionssteuerung sowie Möglichkeiten, Roboter in virtuellen Umgebungen zu trainieren und die Lösungen anschließend in den realen Betrieb zu übertragen.
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Aufmerksamkeit erregten auch humanoide Robotik, ein Massageroboter, intelligente Brillen und autonome mobile Roboter. Die Präsentation diente dabei nicht nur als Neuheitenschau: Unternehmen konnten hier mit Experten ihre eigenen technologischen Probleme besprechen und einen Weg vom digitalen Audit über die Validierung einer Lösung in einer Testumgebung bis hin zu ihrer Finanzierung und ihrem Einsatz in der Produktion finden.
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Robotik, 3D-Druck und traditionelle Fertigungstechnologien
Der eigenständige Gemeinschaftsstand ROBOTY in Halle P präsentierte praktische Möglichkeiten der Robotisierung in Fertigung, Handhabung, Schweißen und industrieller Bildverarbeitung. Die Besucher konnten gegen einen Roboter in einem Logikspiel antreten und zugleich mit Fachleuten konkrete Automatisierungsprojekte erörtern. An die Präsentation knüpfte auch das Fachtreffen ROBO MEET UP an, das sich auf Betriebserfahrungen, die Amortisation von Investitionen und Hindernisse bei der Einführung von Robotern konzentrierte.
Auch die additive Fertigung erhielt durch das Projekt 3D EXPO breiten Raum. Die Messe setzte jedoch nicht ausschließlich auf digitale Technologien. Werkzeugmaschinen und Umformmaschinen, Schweißen, Gießereitechnik, Kunststoffverarbeitung und weitere traditionelle Branchen bildeten ihr solides Fundament. Gerade deren Verknüpfung mit Automatisierung, Software und Daten zeigte, wie sich die heutige industrielle Fertigung verändert.
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Veletrhy Brno, a. s.
Veletrhy Brno, a. s., ist die bedeutendste Messegesellschaft in Mitteleuropa. Ihre Haupttätigkeit ist die Veranstaltung von Messen und Ausstellungen.
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