Slovnaft nutzte als erstes Unternehmen in der Slowakei die Dienstleistungen des Registers für erneuerbare Gase zur Senkung der CO₂-Emissionen im EU-ETS-System

Slovnaft nutzte als erstes Unternehmen in der Slowakei die Dienstleistungen des  Registers für erneuerbare Gase zur Senkung der CO₂-Emissionen im EU-ETS-System
Slovnaft ist das erste Industrieunternehmen in der Slowakei, das die Möglichkeit zur Senkung der CO₂-Emissionen durch den Kauf von Biomethan genutzt hat, und zwar über das von SPP – distribúcia, a.s. betriebene Register für erneuerbare Gase. Zugleich erhielt Slovnaft einen Herkunftsnachweis (Herkunftsgarantie), der bestätigt, dass die gekaufte Gasmenge aus einer erneuerbaren Quelle stammt und in das europäische Gasnetz eingespeist wurde.

Slovnaft trägt zu einer nachhaltigen Energiewirtschaft bei

Dieser Schritt ist Teil der Strategie von Slovnaft zur Dekarbonisierung der Produktionsprozesse  und dient zugleich als Testmodell für den künftigen Handel mit erneuerbaren Gasen im Rahmen des EU ETS (Emissionshandelssystem). Slovnaft ist zudem das erste Unternehmen innerhalb der MOL-Gruppe, das diesen Mechanismus genutzt hat, da in den anderen Mitgliedstaaten, in denen MOL Raffinerien betreibt, Register für erneuerbare Gase erst eingeführt werden.

„Slovnaft bemüht sich seit Langem um die Senkung der CO₂-Emissionen und sucht aktiv nach innovativen Lösungen für eine verantwortungsvolle und nachhaltige Energiewirtschaft. Die Nutzung von erneuerbarem Gas in Form von Biomethan stellt einen konkreten Schritt in unserer Energietransformation dar. Slovnaft strebt zugleich an, auch selbst Biomethan zu produzieren und es direkt in seinen Raffinerieprozessen einzusetzen“, erklärte Gábor Tóth, Manager der Abteilung Nachhaltige Lösungen bei Slovnaft.  

Die Zahl der Biomethananlagen in der Slowakei wird steigen

Biomethan ist ein erneuerbares Gas, das durch die Aufbereitung von Biogas aus biologisch abbaubaren Reststoffen entsteht, meist aus landwirtschaftlichen oder kommunalen Quellen. Es besitzt nahezu identische Eigenschaften wie Erdgas, was eine direkte Nutzung ohne Anpassung der bestehenden Technik ermöglicht. SPP – distribúcia hat bereits zwei Biomethananlagen an sein Verteilnetz angeschlossen und erwartet, dass bis zum Jahresende vier weitere hinzukommen. Im kommenden Jahr könnten in der Slowakei insgesamt zehn bis zwölf Biomethananlagen an das Verteilnetz angeschlossen sein. 

„Das von SPP – distribúcia betriebene Register für erneuerbare Gase ist das einzige offizielle Instrument zur Ausstellung, Übertragung und Verwendung von Herkunftsnachweisen für Biomethan in der Slowakei. In zwei Betriebsjahren hat es seine Funktionsfähigkeit bestätigt. Dies belegen die ausgestellten Herkunftsnachweise über ein Volumen von mehr als 100 GWh sowie die seit seiner Einrichtung verdreifachte Zahl der Kontoinhaber im Register“, sagte Július Roth von SPP – distribúcia, a.s. Das Register spielt eine wichtige Rolle bei der Förderung des Marktes für erneuerbare Gase. Mit seiner Einführung gehören wir zu den Ländern mit einem funktionierenden System für die Verwendung von Herkunftsnachweisen für erneuerbare Gase im Einklang mit europäischen Standards. 

Der Herkunftsnachweis für erneuerbares Gas ist ein eindeutiges Dokument, das belegt, dass das Gas aus einer erneuerbaren Energiequelle mit standardisierten Qualitätsparametern erzeugt wurde. Zugleich belegt er die Transparenz und Glaubwürdigkeit der Herkunft des gelieferten Gases, was insbesondere für die Erfüllung der Anforderungen der europäischen Gesetzgebung im Bereich erneuerbarer Energiequellen entscheidend ist.

Die Zusammenarbeit zwischen Slovnaft und SPP – distribúcia stellt einen wichtigen Meilenstein für die Entwicklung des Marktes für erneuerbare Gase in der Slowakei dar und eröffnet neue Möglichkeiten zur Dekarbonisierung des Industriesektors. 

Autor: SLOVNAFT, a.s.
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