Slovnaft modernisiert und erweitert die Produktion von Polypropylen (PP) in der Raffinerie in Bratislava, die Investition beläuft sich auf 63 Millionen Euro

Slovnaft modernisiert und erweitert die Produktion von Polypropylen (PP) in der Raffinerie in Bratislava,  die Investition beläuft sich auf 63 Millionen Euro
Slovnaft investiert 63 Millionen Euro in die Erweiterung und Modernisierung der Produktion von Polypropylen (PP). Die Investition erhöht die Produktionskapazität und verringert die freigesetzten Emissionen. Mit dem umfassenden Umbau der bestehenden Produktionsanlage für Polypropylen (PP) PP3 ist das renommierte deutsche Unternehmen Linde Engineering beauftragt.

„Eines der Ziele unserer aktualisierten Strategie 2030+ ist die Verringerung der Produktion fossiler Kraftstoffe und der Ausbau der Produktion von Basiskunststoffen. Diese Investition bestätigt den eingeschlagenen Weg, indem die Produktion von Polypropylen (PP) in der Raffinerie in Bratislava auf 300 Kilotonnen pro Jahr gesteigert wird. Linde Engineering ist unser zuverlässiger Partner. Vor knapp 20 Jahren hat das Unternehmen bei Slovnaft die Polypropylen-Produktionsanlage PP3 errichtet und wird sie nun umbauen und modernisieren“, sagt Gabriel Szabó, Vizepräsident für Downstream der MOL-Gruppe.

„Der Umbau wird es Slovnaft ermöglichen, die wachsenden Anforderungen der polyolefinverarbeitenden Industrie zu erfüllen. Das Projekt ist aufgrund seiner Komplexität anspruchsvoll: Die gegenseitige Verflechtung mit anderen Prozessanlagen lässt nur ein enges Zeitfenster für den Stillstand zu. Mit unserem bewährten Fachwissen und unseren erstklassigen Dienstleistungen werden wir in der Lage sein, sämtliche Installationsarbeiten einschließlich Konstruktion, Inbetriebnahme und Tests abzuschließen“, erklärt Juergen Nowicki, CEO Linde Engineering.

 
   

Die jährliche Produktionskapazität für Polypropylen (PP), das unter den Handelsmarken Tipplen und Tatren verkauft wird, steigt um 33 Kilotonnen (kt) auf 300 kt. Die Kapazitätserweiterung konzentriert sich auf die Erhöhung des Anteils der am stärksten nachgefragten Polypropylentypen, die Slovnaft derzeit in rund 20 Spezifikationen herstellt. Auch die Lager- und Logistikinfrastruktur wird erweitert. Zu den derzeit 45 Lagersilos kommen weitere 16 hinzu. Durch die Anpassung der Technologie werden die freigesetzten Emissionen verringert und durch die moderne Absicherung der Logistikinfrastruktur wird die Sicherheit der Mitarbeiter erhöht.

Das Projekt beginnt im Sommer 2022 mit der Erstellung der Projektunterlagen und der Einholung der Genehmigungen. Die eigentlichen Bau- und Umbauarbeiten starten im Sommer 2023, ihr Abschluss ist für Oktober 2024 geplant. Die Vorbereitungsphase begann bereits 2015 mit Marktanalysen und Machbarkeitsstudien. „Die Investitionsentscheidung fiel im September 2021. Es folgten Vertragsverhandlungen mit Linde Engineering, die durch den Krieg in der Ukraine erschwert wurden. Auch die Pandemie wirkte sich negativ auf die Projektvorbereitung aus“, erläutert Michal Hušek, Projektmanager bei SLOVNAFT, a.s., die Vorbereitungen für den Umbau von PP3.

 
   

Polypropylen (PP) wird bei Slovnaft in Form von milchglasfarbenem Granulat hergestellt. Es wird in der Lebensmittel-, Textil- und Möbelindustrie sowie zur Herstellung von Laborausrüstung, Vliesstoffen, Behältern für Lebensmittel oder Kosmetika, Toilettenartikeln, aber beispielsweise auch von Spielzeug verwendet.

Autor: SLOVNAFT, a.s.
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