Škoda Auto produzierte im vergangenen Jahr weltweit mehr als 888 000 Fahrzeuge

Škoda Auto produzierte im vergangenen Jahr weltweit mehr als 888 000 Fahrzeuge
Trotz der schwierigen globalen Lage gelang es Škoda Auto im vergangenen Jahr, mehr als 888 000 Fahrzeuge der Marke Škoda zu produzieren, davon mehr als 781 000 Fahrzeuge in den tschechischen Werken und mehr als 107 000 Fahrzeuge der Marke Škoda in den ausländischen Werken.

Der Automobilhersteller produzierte auch Schlüsselkomponenten, darunter Batteriesysteme für vollelektrische Fahrzeuge auf der MEB-Plattform und für Fahrzeuge mit Plug-in-Hybridantrieb, Achsen und Motoren, die auch in Fahrzeugen anderer Marken des Volkswagen Konzerns verbaut werden. Darüber hinaus erzielte Škoda Auto im Jahr 2023 bedeutende Fortschritte bei seiner Internationalisierungsstrategie – im September trat das Unternehmen in den vietnamesischen Markt ein und Mitte Oktober begann es mit den Vorbereitungen für die Wiederaufnahme der Produktion in Kasachstan.

Produktion in der Tschechischen Republik
Im Jahr 2023 produzierte Škoda Auto in Mladá Boleslav rund 556 000 Fahrzeuge der Modellreihen Fabia, Scala, Octavia, Octavia iV, Kamiq, Enyaq und Enyaq Coupé. In diesem Werk wurden außerdem 349 021 Schaltgetriebe der Typen MQ100 und MQ200, 1 736 815 Achsen und 469 935 Motoren des Typs EA211 hergestellt, die auch in Fahrzeugen anderer Marken des Volkswagen Konzerns verbaut werden. Darüber hinaus wurden 165 606 Batteriesysteme für vollelektrische Fahrzeuge auf der MEB-Plattform und 147 625 Batteriesysteme für Fahrzeuge mit Plug-in-Hybridantrieb produziert. Dank der zweiten Montagelinie, die im Dezember 2023 in Betrieb genommen wurde, wird die Produktionskapazität um 50 % auf 1 500 Einheiten pro Tag steigen.

Škoda Auto produzierte in Kvasiny im Jahr 2023 insgesamt 225 000 Fahrzeuge der Modelle Karoq, Kodiaq, Superb und Superb iV. Im Oktober wurde die zweite Generation des Modells Kodiaq vorgestellt und im November feierte die vierte Generation des Modells Superb ihre Weltpremiere. Dieses Flaggschiff der Marke mit Verbrennungsmotor wird in den Karosserievarianten Liftback und Kombi erhältlich sein.

In Vrchlabí produzierte der tschechische Automobilhersteller 686 066 automatische Direktschaltgetriebe des Typs DQ200 für seine eigenen Modelle sowie für andere Konzernmarken.

Internationale Produktionsstandorte
Im Volkswagen Werk in Bratislava produzierte Škoda Auto mehr als 36 000 Einheiten des SUV Karoq und die ersten mehreren Hundert Fahrzeuge der neuen Superb-Generation.
Škoda Auto war für die vollständige Entwicklung der Modelle Škoda Superb und Volkswagen Passat verantwortlich, die auf derselben Linie im Werk Bratislava produziert werden. Dieser Schritt wurde Teil des Projekts Beta+, dessen Ziel vor allem die Nutzung von Synergien im Produktionsnetzwerk und die weitere Steigerung der Effizienz ist. Mit der Verlagerung des Modells Superb nach Bratislava schafft der Automobilhersteller im Werk in Kvasiny ab Sommer 2024 Kapazitäten für die Produktion des Octavia. Dadurch wird es zugleich möglich sein, im Werk in Mladá Boleslav mehr Elektrofahrzeuge zu produzieren.

Im ukrainischen Eurocar-Werk in Solomonovo wurden im vergangenen Jahr 2 580 Fahrzeuge der Marke Škoda aus teilmontierten SKD-Bausätzen zusammengebaut, die aus den tschechischen Produktionswerken importiert wurden. Eine mögliche Steigerung des Produktionsvolumens im Werk im ukrainischen Solomonovo wird von der weiteren Entwicklung der Kriegslage im Land abhängen.

In den vier chinesischen Werken in Changsha (Kodiaq und Kodiaq GT), Nanjing (Kamiq, Kamiq GT und Superb), Ningbo (Octavia, Octavia Pro und Karoq) und Yizheng (Rapid) produzierte der tschechische Automobilhersteller im Jahr 2023 rund 18 500 Fahrzeuge.

Internationalisierungsstrategie: Erschließung neuer Märkte und Schaffung von Synergien
Im Jahr 2023 setzte Škoda Auto seine Internationalisierungsstrategie weiterhin wirksam um. Das Werk im indischen Pune produzierte im vergangenen Jahr fast 48 000 Fahrzeuge der lokal entwickelten Modelle Kushaq und Slavia. Im Werk in Aurangabad liefen rund 4 400 Fahrzeuge der Modelle Superb, Octavia und Kodiaq vom Band. Insgesamt wurden in Indien mehr als 52 000 Fahrzeuge produziert.

Das Ziel des Automobilherstellers im Jahr 2024 ist es, mehr indische Kunden anzusprechen und damit seine Präsenz auf dem internationalen Markt auszubauen. Um regionale Synergien noch stärker zu nutzen, eröffnete Škoda Auto im Oktober 2023 in Pune ein neues Zentrum für den Komponentenversand, das ab diesem Jahr als Logistikzentrum für vollständig zerlegte Bausätze (CKD) der lokal in Indien produzierten Modelle Kushaq und Slavia dienen wird.

Im Dezember vergangenen Jahres erhielt das Logistikzentrum als erstes in Indien das Platin-Zertifikat des Indian Green Building Council für umweltfreundliche Gebäude. Diese Zertifizierung unterstreicht die Einhaltung der Grundsätze des ökologischen Bauens, das sich auf Wassereinsparung, Energieeffizienz, den Schutz natürlicher Ressourcen, Abfallreduzierung und die Bereitstellung gesünderer Räume für die Beschäftigten konzentriert, was im Einklang mit der Nachhaltigkeitsstrategie von Škoda Auto steht.

Aus Pune werden CKD-Bausätze nach Vietnam exportiert, was mit der Expansion des Automobilherstellers auf diesen Markt im September 2023 zusammenhängt. Vietnam ist Teil der ASEAN-Region, in der Škoda Auto die Markengruppe Brand Group Core strategisch führt und das Wachstumspotenzial des Volkswagen Konzerns maximiert.

Der Wiedereintritt von Škoda Auto in den kasachischen Markt im Oktober 2023 stellt einen weiteren bedeutenden Schritt bei der Internationalisierung der Marke dar und wird zum Ziel des Unternehmens beitragen, seine globale Präsenz auszubauen.

Produktion von Škoda Auto im Jahr 2023 (*gerundete Angaben)
Fahrzeuge 888 000*
Motoren 469 935
Achsen 1 736 355
PHEV-Batteriesysteme 147 625
MEB-Batteriesysteme 165 606
Getriebe 1 035 087
DQ200 686 066
MQ200, MQ100 349 021

 

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Autor: Škoda Auto a.s
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