Neue Baureihe energieeffizienter Spritzgießmaschinen von FANUC
Das Unternehmen FANUC, ein Pionier in der Technologie vollelektrischer Spritzgießmaschinen, verzeichnete angesichts der aufgrund verschiedener externer Markteinflüsse stark steigenden Strompreise eine erhöhte Zahl von Bestellungen für seine neueste Baureihe energieeffizienter CNC-Spritzgießmaschinen ROBOSHOT ALPHA-SiB.
Seine erste vollelektrische Spritzgießmaschine AUTOSHOT 50 brachte FANUC bereits 1985 auf den Markt. Seitdem ist die Nachfrage nach der nachfolgenden Baureihe ROBOSHOT stark gestiegen, da immer mehr Hersteller die Vorteile der energiesparenden Technologie nutzen möchten, die diese Maschinen bieten. In der aktuellen Situation war die Notwendigkeit, die Energieeffizienz und Nachhaltigkeit in allen Produktionsbetrieben zu verbessern, noch nie so dringlich – sowohl zur Kosteneinsparung als auch zum Schutz des Planeten.
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| Blick in das Innere des neuesten Modells der Baureihe energieeffizienter CNC-Spritzgießmaschinen ALPHA-SiB. |
Elektrische Leistung
„Elektrische Spritzgießmaschinen verbrauchen im Durchschnitt bis zu 70 % weniger Strom als hydraulische Alternativen vergleichbarer Größe, ohne dass der Kühlbedarf berücksichtigt wird“, sagt Andy Armstrong, Leiter des europäischen Vertriebs für CNC-Maschinen ROBOSHOT bei FANUC. Der Kühlwasserbedarf einer hydraulischen Maschine trägt in hohem Maße zu den Betriebskosten bei. Die Motoren sind luftgekühlt, wodurch diese Kosten entfallen.
Hydraulische Maschinen verschwenden im Allgemeinen Strom durch die Energieübertragung und die Bewegung des Öls. In Fällen, in denen keine Servomotortechnologie zum Einsatz kommt, ist die Energieverschwendung aufgrund des kontinuierlichen Betriebs des Pumpenmotors wesentlich höher, was bei vollelektrischen Maschinen nicht der Fall ist. Darüber hinaus ermöglicht die geringere mechanische Komplexität vollelektrischer Spritzgießmaschinen weniger Prozessschritte und geringere Energieverluste.
Schnellere Amortisation
Mit dem deutlichen Anstieg der Energiekosten in allen Bereichen verkürzt sich die tatsächliche Amortisationszeit zunehmend. Darüber hinaus führen kürzere Zykluszeiten, geringere Wartungskosten und ein höherer Ertrag zu einer erheblichen Senkung der Stückkosten. Hersteller von Spritzgießmaschinen können den Umstieg auf vollelektrische Technologie grundsätzlich nicht mehr ignorieren. Beziehen sie die lange Lebensdauer und Zuverlässigkeit in die Rechnung ein, können die langfristigen Einsparungen potenziell sehr groß sein.
Ein weiterer interessanter Aspekt ist die Fähigkeit der ROBOSHOT-Maschinen zur Energierückgewinnung. Wenn eine Achse abgebremst wird, wird Energie in die Energieversorgung zurückgespeist, was zu den Gesamteinsparungen beiträgt. Spritzgießbetriebe können voraussichtlich zwei oder drei vollelektrische Maschinen mit demselben Gesamtstromverbrauch wie ein einziges hydraulisches Modell betreiben.
Bewährte Vorteile
ROBOSHOT-Kunden profitieren zudem von allen langjährig bewährten Vorteilen dieser Maschinen, wie Präzision, Wiederholgenauigkeit, Teilequalität, leisem Betrieb und geringem Wartungsaufwand. Damit gehen Zuverlässigkeit und eine lange Lebensdauer Hand in Hand. Einige Kunden in ganz Europa verfügen über 15–20 Jahre alte ROBOSHOT-Maschinen, deren jährliche Ausgaben für Verbrauchsmaterialien unter 200 Euro liegen, was potenziell zu den niedrigsten Gesamtbetriebskosten (TCO) auf dem Markt führt.
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„Letztendlich sollte jeder Spritzgießbetrieb, der rentabel bleiben möchte und gleichzeitig versucht, den steigenden Strompreisen entgegenzuwirken, seine Investitionspläne auf Spritzgießmaschinen ausrichten, die den Stromverbrauch nachweislich senken können“, empfiehlt Andy Armstrong.
Schließlich stellt jede im Spritzgießbetrieb ausgegebene Krone einen Kostenfaktor dar. Die Mitarbeiter an den Spritzgießmaschinen sollten versuchen zu verstehen, worin diese Kosten bestehen, und sich darauf konzentrieren, ihre gesamte Kostenbasis zu senken. Dies ist angesichts der derzeit rasant steigenden Energiekosten, die uns voraussichtlich noch einige Zeit begleiten werden, umso wichtiger.
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