Hyundai feierte den 15. Jahrestag des Beginns der Serienfertigung in der Tschechischen Republik
Am Montag, dem 3. November 2008, nur 19 Monate nach Baubeginn des Werks, lief bei einer kleinen Betriebsfeier das erste in Serie gefertigte Fahrzeug in der Endmontage vom Band – ein Hyundai i30 der ersten Generation. Es handelte sich um ein weißes Schrägheckmodell für einen tschechischen Kunden. An der Zeremonie nahmen die Geschäftsleitung unseres Unternehmens sowie Beschäftigte von HMMC und einigen Lieferanten teil.
Eine Woche später wurde erneut gefeiert – damals fand auch der feierliche Produktionsstart im Beisein des Landeshauptmanns der Mährisch-Schlesischen Region Evžen Tošenovský, des Ministers für Industrie und Handel Martin Říman, weiterer hochrangiger Gäste und der Medien statt.
Seit diesem Zeitpunkt wurden in unserem Werk bis heute mehr als weitere 4,3 Millionen Autos produziert. Die Produktion begann im Einschichtbetrieb, die zweite Schicht wurde im September 2009 und die dritte Schicht im September 2011 eingeführt. Das Rekordjahr hinsichtlich der Zahl der produzierten Autos war 2016 – damals wurden insgesamt 358 400 Fahrzeuge gefertigt.
Welche Modelle haben wir in der Vergangenheit produziert?
Das bisher am häufigsten produzierte Auto aus Nošovice ist die Vorgängergeneration des Modells TUCSON, die zwischen 2015 und 2020 von den Bändern lief. Insgesamt wurden 1,18 Millionen dieser Fahrzeuge produziert. Über alle Generationen der Modellreihe i30 hinweg, die seit Produktionsbeginn bis heute ununterbrochen gefertigt wird, sind es zusammen mehr als 1,3 Millionen Fahrzeuge.
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Erfolgreiche Produktion im laufenden Jahr
In diesem Jahr liefen bis Ende Oktober 286 600 Fahrzeuge von den Produktionslinien. Das sind 10 300 Autos mehr als geplant, sodass zu erwarten ist, dass sich die diesjährige Produktion dank eines reibungslosen Produktionsablaufs und einer günstigen Versorgungslage bei Komponenten der Marke von 340 000 Fahrzeugen nähern wird (gegenüber den geplanten 328 500). Im vergangenen Jahr wurden 322 500 Autos produziert. Unser Flaggschiff ist das Modell TUCSON, das über 70 % der Produktion ausmacht. Zu den größten Abnehmern unserer Autos zählen Deutschland, Großbritannien, Spanien und Frankreich. Das Modell TUCSON wird in großen Stückzahlen auch in Länder des Nahen und Mittleren Ostens geliefert.
Während 2016 die Anteile von Benzin- und Dieselmotoren nahezu ausgeglichen waren, beträgt der Dieselanteil in diesem Jahr nur 7 %. Langfristig verlässt etwa ein Drittel der fertigen Fahrzeuge unser Werk auf der Schiene. Der Anteil des Bahntransports soll auch dank der kürzlich eingeführten dritten Schicht für die Fahrzeugverladung auf Züge steigen. Ein voll beladener Zug entspricht etwa 32 Lkw, was einen erheblichen Beitrag zum Umweltschutz bedeutet.
Elektrische Zukunft
Hyundai Motor hat sich verpflichtet, in den kommenden Jahren den Anteil emissionsfreier Fahrzeuge am Gesamtabsatz schrittweise zu erhöhen. Ab 2035 werden alle in Europa verkauften Neufahrzeuge von Hyundai entweder mit Traktionsbatterien oder mit Brennstoffzellen angetrieben. Hyundai wird somit in Europa ausschließlich emissionsfreie Fahrzeuge anbieten. Im Einklang mit dem Übergang zu sauberer Mobilität wird das Portfolio der in Nošovice produzierten rein elektrischen Modelle in den kommenden Jahren weiter ausgebaut.
„Dank unserer hohen Produktivität und unserer erfahrenen Beschäftigten ist das Werk HMMC für den gesamten Hyundai-Konzern sehr wichtig. Die von uns produzierten Modelle sind bei den Kunden beliebt und erfüllen höchste Anforderungen an Sicherheit, Zuverlässigkeit und Qualität. Wir scheuen weder neue Herausforderungen noch die mit umweltfreundlicher Mobilität verbundene Zukunft. Wir sind das erste Hyundai-Produktionswerk außerhalb Koreas, das Autos mit rein elektrischem Antrieb produziert, deren Anteil in den kommenden Jahren einen großen Teil unserer Produktion ausmachen wird, und wir sind auf diese Situation sehr gut vorbereitet, “ erklärte Martin Klíčník, Leiter des Unterbereichs Produktion.
Auch mit Blick auf die geplanten Neuerungen in der Produktion investieren wir erhebliche Mittel in die Installation neuer Technologien und fortschrittlicher Automatisierung.
Der Anteil von Hybriden, Plug-in-Hybriden und Elektroautos an unserer Produktion beträgt in diesem Jahr über 40 % und steigt damit kontinuierlich. Während bei uns bis 2019 ausschließlich Fahrzeuge mit reinem Benzin- oder Dieselantrieb produziert wurden, begann Anfang 2020 die Produktion des Modells Hyundai KONA Electric, das zum ersten in Serie gefertigten Elektroauto der neuen Generation in der Tschechischen Republik wurde. In diesem Sommer begann die Produktion der zweiten Generation des Elektroautos. Mit der neuen Version des Modells TUCSON, die im Herbst 2020 in Produktion ging (bislang wurden etwa 665 000 Fahrzeuge dieses Modells gefertigt), begann in Nošovice auch die Produktion von Hybrid- und Plug-in-Hybridfahrzeugen.
Milliarden Kronen für den Staatshaushalt
„Wir haben zur erfolgreichen Transformation einer Region beigetragen, die unter hoher Arbeitslosigkeit litt. Darüber hinaus sind mit unserem Produktionswerk Tausende Arbeitsplätze bei Zulieferern verbunden. Wir freuen uns, dass wir zu den attraktivsten Arbeitgebern der Region gehören, was auch unsere Erfolge bei Branchenumfragen belegen. Als sozial verantwortlicher Arbeitgeber setzen wir uns mit zahlreichen Projekten langfristig für die Verbesserung der Lebensqualität in der Mährisch-Schlesischen Region ein und zählen landesweit zu den treibenden Kräften der tschechischen Wirtschaft“, betonte Petr Michník, Leiter des Unterbereichs Verwaltung bei HMMC.
Unser Unternehmen leistet einen erheblichen Beitrag zum Staatshaushalt. Seit Langem gehören wir zu den größten Ertragsteuerzahlern – so belegten wir beispielsweise im vergangenen Jahr mit einem gezahlten Steuerbetrag von 2,4 Milliarden CZK den 4. Platz. Insgesamt hat unser Unternehmen bereits 19,2 Milliarden CZK an Körperschaftsteuer entrichtet (einschließlich der geleisteten Vorauszahlungen für 2023). Weitere knapp 10 Milliarden CZK entfielen in den Jahren 2006 bis 2022 auf Beiträge zur Sozial- und Krankenversicherung der Beschäftigten einschließlich der Einkommensteuer natürlicher Personen. Hinzu kommen weitere Beiträge, die durch das umfangreiche Lieferantennetz generiert werden. Die Investitionsanreize für unser Unternehmen beliefen sich dagegen in den Jahren 2006-2022 auf insgesamt 5,4 Milliarden CZK.
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