Die MOL-Gruppe nimmt die Anlage zur Erzeugung von grünem Wasserstoff mit der größten Kapazität in der Region in Betrieb
Die Kohlendioxidemissionen der Raffinerie Duna werden dadurch um 25 000 Tonnen reduziert, was mit den jährlichen Kohlendioxidemissionen von etwa 5 400 herkömmlichen Pkw vergleichbar ist. Dieser Schritt steht im Einklang mit der Strategie Shape Tomorrow der MOL-Gruppe, deren Ziel es ist, die Nachhaltigkeit, Wettbewerbsfähigkeit und Eigenversorgung der Region zu stärken.
- Ein Elektrolyseur mit einer Leistung von 10 Megawatt wurde im Werk der MOL-Gruppe in Százhalombatta in Betrieb genommen
- Die MOL-Gruppe wird unter Einsatz von Strom aus erneuerbaren Quellen jährlich 1 600 Tonnen grünen Wasserstoff erzeugen
- Die MOL-Gruppe wird den grünen Wasserstoff vor allem in ihren eigenen Anlagen zur Kraftstoffherstellung einsetzen
- Die neue Anlage wird die Kohlendioxidemissionen der Raffinerie Duna um 25 000 Tonnen reduzieren
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Die MOL-Gruppe hat im April den Bau der neuen Anlage in Százhalombatta abgeschlossen, in der mithilfe eines 10-Megawatt-Elektrolyseurs von Plug Power jährlich etwa 1 600 Tonnen reiner, CO₂-neutraler grüner Wasserstoff erzeugt werden. Das Unternehmen hat die Vorbereitungen für den Anlagenanlauf abgeschlossen, einschließlich der Druckprüfungen, der Überprüfung des Steuerungssystems, der Installation und des Anschlusses der Elektrolysezellen sowie der Inbetriebnahme des Wasseraufbereitungssystems.
Der Elektrolyseur von Plug Power nutzt Strom aus erneuerbaren Quellen, um Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff zu spalten. Dabei entstehen keine umweltschädlichen Nebenprodukte. Die Anlage erzeugt pro Tonne Wasserstoff 8 bis 9 Tonnen reinen Sauerstoff. Das amerikanische Unternehmen bringt eine innovative und zuverlässige Technologie in die MOL-Gruppe ein und verfügt über nahezu 50 Jahre Betriebserfahrung mit Wasserstoffgeneratoren, die für die Erzeugung von reinem Wasserstoff optimiert sind.
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„Grüner Wasserstoff ist eine saubere und vielseitige Energiequelle, die wir zur Herstellung von Kraftstoffen nutzen werden, um unseren CO₂-Fußabdruck zu reduzieren. Unseren Plänen zufolge wird Wasserstoff schon bald auch direkt im Verkehrssektor zum Einsatz kommen. Die Erzeugung und Nutzung von grünem Wasserstoff unterstützt auf innovative Weise den Übergang zu grüner Energie, einem grundlegenden Ziel der Strategie der MOL-Gruppe. Nach Százhalombatta planen wir den Bau ähnlicher Anlagen in Rijeka und Bratislava, wobei die Anlage in Bratislava im Jahr 2026 in Betrieb gehen könnte,“ sagte Ádám Horváth, Vizepräsident für neue und nachhaltige Geschäftsfelder der MOL-Gruppe.
Die neue Anlage mit einem Investitionsvolumen von 22 Millionen Euro wird den CO₂-Fußabdruck der Raffinerie Duna um mehr als 25 000 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr reduzieren. Die neue Technologie wird schrittweise das auf Erdgas basierende Produktionsverfahren ersetzen, das derzeit ein Sechstel der gesamten Kohlendioxidemissionen der MOL-Gruppe ausmacht.
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