Die MOL Gruppe hat die größte Anlage zur Erzeugung von grünem Wasserstoff in der Region feierlich eröffnet

Die MOL Gruppe wird jährlich 1 600 Tonnen grünen Wasserstoff mithilfe von Strom aus erneuerbaren Quellen erzeugen. Dadurch werden die Kohlendioxidemissionen der Raffinerie Duna um 25 000 Tonnen gesenkt.Mit der Einführung dieser Technologie hat die MOL Gruppe einen wichtigen Schritt in Richtung CO₂-Neutralität und nachhaltige Mobilität unternommen. Die Investition in Höhe von 22 Millionen Euro steht im Einklang mit der langfristigen Unternehmensstrategie Shape Tomorrow der MOL Gruppe. Nach Százhalombatta plant die MOL Gruppe den Bau weiterer Anlagen zur Erzeugung von grünem Wasserstoff auch in Rijeka und Bratislava.

Die MOL Gruppe hat in Százhalombatta eine Anlage zur Erzeugung von grünem Wasserstoff mit einer Leistung von 10 Megawatt eröffnet, die die größte in Mittel- und Osteuropa ist. Die Investition in Höhe von 22 Millionen Euro wird eine nachhaltigere Herstellung von Kraftstoffen ermöglichen. Die Anlage wird die Kohlendioxidemissionen der Raffinerie Duna um 25 000 Tonnen senken. Die MOL Gruppe wird jährlich 1 600 Tonnen sauberen, CO₂-neutralen grünen Wasserstoff erzeugen können, was ein neues Kapitel der Wasserstoffwirtschaft in der Gruppe aufschlägt. Die Investition steht im Einklang mit der Strategie Shape Tomorrow der MOL Gruppe, deren Ziel es ist, die Nachhaltigkeit, Wettbewerbsfähigkeit und Eigenständigkeit der Region zu stärken.  

Das Ziel der MOL Gruppe ist es, Lösungen für die Zukunft bereitzustellen. Die neue Anlage in Százhalombatta mit einer 10 MW-Elektrolyseeinheit des US-Unternehmens Plug Power wird jährlich etwa 1 600 Tonnen sauberen, CO₂-neutralen grünen Wasserstoff erzeugen. Die Investition in Höhe von 22 Millionen Euro wird den CO₂-Fußabdruck der Raffinerie Duna um mehr als 25 000 Tonnen Kohlendioxid jährlich verringern. Die neue Technologie kann schrittweise die Wasserstofferzeugung aus Erdgas ersetzen, die derzeit ein Sechstel der gesamten Kohlendioxidemissionen der MOL Gruppe ausmacht. Die Produktion in der neuen Anlage wird in der zweiten Jahreshälfte 2024 vollständig anlaufen. Die MOL Gruppe wird den grünen Wasserstoff vor allem im eigenen Netzwerk bei der Herstellung von Kraftstoffen einsetzen. 

Der Elektrolyseur von Plug Power nutzt Strom aus einer erneuerbaren Quelle, um Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff aufzuspalten. Das bedeutet, dass keine umweltschädlichen Nebenprodukte entstehen und die Anlage bei der Erzeugung von 1 Tonne Wasserstoff 8 bis 9 Tonnen reinen Sauerstoff produziert. Das amerikanische Unternehmen bot der MOL Gruppe eine innovative und zuverlässige Technologie an. Es verfügt über fast 50 Jahre Betriebserfahrung mit dem Einsatz von Wasserstoffgeneratoren, die für die Erzeugung von sauberem Wasserstoff optimiert sind.

„Die MOL Gruppe hat einen weiteren Meilenstein erreicht. Von nun an können wir grünen Wasserstoff erzeugen, ohne Treibhausgase zu produzieren. Dank dieser Technologie erreichen wir eine Emissionsminderung, die damit vergleichbar ist, als würden wir von einem Tag auf den anderen etwa 5 500 Autos von den Straßen nehmen. Derzeit verringert unsere neue Anlage zur Erzeugung von grünem Wasserstoff nur die Umweltbelastung durch die Industriebetriebe der MOL Gruppe, doch künftig wird sie Lösungen für die gesamte Industrie und die Wasserstoffmobilität bieten. Nach der Raffinerie in Százhalombatta werden wir die Technologie in zwei weitere Produktionsstandorte der MOL Gruppe übertragen, um die Kraftstoffherstellung in jeder Raffinerie der Gruppe nachhaltiger zu gestalten ", sagte József Molnár, Generaldirektor der MOL Gruppe, bei der feierlichen Eröffnung der neuen Wasserstoffanlage.

Die Investition steht im Einklang mit der Unternehmensstrategie Shape Tomorrow der MOL Gruppe, deren Ziel es ist, die Nachhaltigkeit, Wettbewerbsfähigkeit und Eigenständigkeit der Region zu stärken.

„Wir freuen uns außerordentlich, gemeinsam mit MOL die Eröffnung einer der größten Anlagen zur Erzeugung von grünem Wasserstoff in Europa feiern zu können, die eine Raffinerie versorgen wird“, erklärte der Generaldirektor des Unternehmens

Plug, Andy Marsh. „Wir sind stolz darauf, MOL mit modernster Elektrolyseurtechnologie für die effiziente Erzeugung von grünem Wasserstoff als wirksamem Mittel zur Verringerung der CO₂-Emissionen im Raffineriebetrieb ausstatten zu können. Gemeinsam bewegen wir uns auf die CO₂-Neutralität zu, fördern umweltfreundlichere Betriebsabläufe und treiben die Wasserstoffwirtschaft voran."

Informationen zur aktualisierten Strategie Shape Tomorrow finden Sie auf der Website der MOL Gruppe.

Autor: MOLGroup
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