IPA Slovakia, s.r.o. präsentiert die Konferenz Qualitätsforum: Nur qualitätsbewusste Menschen können Qualität produzieren?!

IPA Slovakia, s.r.o. präsentiert die Konferenz Qualitätsforum: Nur qualitätsbewusste Menschen können Qualität produzieren?!
Das inspirierende Qualitätsforum, das in diesem Jahr zum vierten Mal seine Tore öffnet, wird sich traditionsgemäß in eine Quelle für Ideen, Motivation und die Suche nach dem Sinn dessen verwandeln, was wir tun. Im Bereich Qualität. Zwar ist sie auf der Konferenz das mit Abstand am häufigsten behandelte Thema, doch die „Qualitätsbegeisterten“ wissen, was alles von qualitativ hochwertiger Arbeit abhängt und was ihr alles vorausgehen muss.

Wie unsere Teilnehmer nützliche Tipps in ihren Unternehmen in die Praxis umsetzen, ob gerade die Menschen das Fundament sind, auf dem man aufbauen sollte, und welche Themen die 4. Ausgabe der Konferenz bereithält, haben wir ihren Organisator Ján Burieta direkt gefragt. Das folgende, sehr bereichernde Interview ist nicht nur eine herzliche Einladung an Sie zum diesjährigen Qualitätsforum. Es bietet auch einen interessanten Blick hinter seine „Kulissen“ und zeigt, wie sich die Mission erfüllen lässt: „Qualitativ hochwertige Produkte, qualitativ hochwertige Prozesse, qualitätsbewusste Menschen!“

Dass Sie in diesem Jahr die 4. Ausgabe der Konferenz Qualitätsforum eröffnen wollen, zeigt, dass die Menschen den Weg zu ihr gefunden haben und in ihrer Durchführung einen Sinn sehen. Erinnern Sie sich noch an die erste Ausgabe des Forums im Jahr 2017?

Auf jeden Fall. Wir hatten im Unternehmen schon länger über eine solche Konferenz nachgedacht. Die Motivation kam aus 2 Hauptrichtungen. Zum einen war da die Tatsache, dass wir bei IPA bereits seit vielen Jahren Projekte und Weiterbildungen im Bereich Qualität durchführten, beispielsweise das sehr erfolgreiche Programm SIX SIGMA, aber auch weitere Themen: SPC, MSA, FMEA, G8D, LPA, APQP, PPAP und Ähnliches. Der Impuls kam nicht nur von uns, sondern auch von den Teilnehmern der gerade genannten Weiterbildungsprogramme und der durchgeführten Qualitätsprojekte. Der zweite Impuls kam ebenfalls von innen. Da wir in der Vergangenheit begonnen hatten, Konferenzen für die Produktion, die Wartung, aber auch für Unternehmer durchzuführen, fehlte die Qualität in diesem Portfolio. Deshalb war die Konferenz Qualitätsforum auch eine Art „logische Konsequenz“, und ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, sie regelmäßig zu veranstalten. 

Menschen aus welchen Bereichen entscheiden sich am häufigsten für diese Art von Konferenz und mit welchen Zielen kommen sie dorthin? Was motiviert sie am meisten?

Die Konferenzteilnehmer sind in der Regel Qualitätsfachleute und „Qualitätsbegeisterte“, wie ich sie nenne. Aber um genau zu sein: Am häufigsten sind es Qualitätsmanager und Qualitätsdirektoren, Leiter der Qualitätsabteilung, Qualitätsingenieure und Qualitätsfachkräfte. Darüber hinaus haben auch Geschäftsführer von Unternehmen, Generaldirektoren, Produktionsmanager, Lean-Manager sowie Prozess- und Industrieingenieure den Weg zum Qualitätsforum gefunden.
Das Hauptziel der Konferenz besteht natürlich darin, neue Erkenntnisse auszutauschen und Anregungen von den Besten der Branche zu vermitteln. Ich versuche stets, das Programm so zu gestalten, dass auch praktische Beispiele für die Anwendung einzelner Methoden, für Verbesserungen und für die kontinuierliche Weiterentwicklung des gesamten Qualitätssystems vorgestellt werden können. Dabei vergesse ich aber auch den Erfahrungsaustausch, die Diskussionen zwischen den Teilnehmern und nützliche Tipps für die eigene Praxis nicht. Die Konferenz bietet Raum für neue Erlebnisse, Kontakte und Diskussionen während der Vortragstage und des Abendprogramms. Dies sind zugleich auch die größten Motivationsfaktoren für die Konferenzteilnehmer.

Mit welchen Problemen in ihren Unternehmen wenden sie sich an Sie?

In den Unternehmen bearbeiten wir häufig das gesamte Spektrum an Problemen. Das reicht von der alltäglichen Behebung von Abweichungen und Qualitätsproblemen mithilfe von Workshops über die Problemdefinition und die Suche nach den Grundursachen bis hin zur Umsetzung von Verbesserungen und zur Überprüfung ihrer Wirksamkeit. Hinzu kommen auch größere Verbesserungsprojekte, an denen mehrere Mitarbeiter des Unternehmens aus verschiedenen Fachbereichen beteiligt sind. Hier werden häufig Probleme im Zusammenhang mit der Ausgestaltung des Systems oder gegebenenfalls dessen wesentlicher Verbesserung behandelt. Nicht zuletzt unterstützen wir auch die Einführung der Produktion eines neuen Bauteils (APQP) und die Sicherstellung seiner Qualität.

IPA Slovakia: Konferenz Qualitätsforum  
   

Was halten Sie bei der Schaffung und Steuerung von Qualität in Unternehmen für entscheidend?

Im Unternehmen höre ich oft den Satz: „Wenn wir nur hätten....“ Oder: „Wenn es nicht aus diesem Material wäre, sondern aus jenem.“ Oder auch: „Wenn wir das Design ändern würden, würden wir enorm viel Geld, Fertigungsaufwand, Ausschuss und Arbeitsaufwand sparen. Aber wir dürfen das Design nicht ändern!“ Deshalb ist es sehr wichtig, aus Qualitätssicht die Phase des Produktentwurfs, die Durchführung der Produktion und die eigentliche Nutzung beziehungsweise Entsorgung nicht zu unterschätzen. Die wichtigsten Faktoren, die aus meiner Sicht die Schaffung und Steuerung von Qualität beeinflussen, sind: das Produktdesign, die Art der Fertigungstechnologie, die Integration von Innovationen in das Produkt und die Fertigungstechnologie, die Nutzung des Produkts durch die Kunden sowie die Umsetzungszeit, die finanziellen Mittel und das Bildungs- und Kulturniveau des Unternehmens. All dies beeinflusst die letztendliche Produktqualität, nicht nur beim Kunden während der Nutzung, sondern auch bei der Herstellung.

Es ist allgemein bekannt, dass Unternehmen, die qualitativ hochwertig produzieren wollen, qualifizierte und motivierte Mitarbeiter beschäftigen sollten. Bilden also die Menschen die Grundlage, auf der man aufbauen muss?

Ganz gewiss. Das ist in manchen Unternehmen ein großes Problem. Dabei geht es nicht nur um das Bildungsniveau, das sich durch entsprechende Schulungen, beispielsweise auch bei uns, leicht anheben lässt. Es geht vor allem um die Bereitschaft der Menschen, bei der Lösung von Problemen zusammenzuarbeiten, und zwar nicht nur bei Qualitätsproblemen. Das bedeutet, sich an der Verbesserung der Qualität, der Fehlerbeseitigung, der Qualitätssicherung im Produktionsprozess, der Einführung von Poka-Yoke-Systemen und Ähnlichem zu beteiligen. Interessant an der Qualität ist übrigens gerade, dass ihr Niveau durch Fehler, Ausschussteile, nichtkonforme Produkte oder Abweichungen vom Standard ausgedrückt wird, also durch einen negativen Zustand. Man muss sich stets bewusst sein, dass der Kunde kein Ausschussteil kaufen möchte! Warum sollte er auch? Er möchte doch ein Produkt kaufen, das funktioniert und seinen Zweck erfüllt. Der Kunde möchte seine Garage oder seinen Keller nicht mit Ausschussteilen = Abfall füllen!

In den drei Jahren, in denen Sie die Konferenz organisieren, erhalten Sie sicherlich Rückmeldungen von den Teilnehmern und treffen sie auch bei anderen Seminaren. Wie hat ihnen gerade die Teilnahme am Qualitätsforum in diesem Bereich geholfen?

Die Teilnahme am Qualitätsforum inspiriert die Teilnehmer und vermittelt ihnen neue Ideen und neue Erkenntnisse. Anhand der praxisorientierten Vorträge können sich die Teilnehmer vorstellen, wie sich das umsetzen lässt, was ihnen in ihrem Unternehmen häufig bevorsteht. Und sie sehen auch, wie die einzelnen Unternehmen dies bewältigen oder auch nicht bewältigen, welche Fehler auftreten, was es zu vermeiden gilt und gegebenenfalls womit sich nicht nur das Qualitätssystem, sondern auch das gesamte Unternehmen bereichern lässt.

Die 4. Ausgabe des Qualitätsforums 2022 wird vorbereitet. Unter welchem Motto und in welchem Geist wird sie stehen?

Das Motto der diesjährigen Ausgabe lautet: „Qualitativ hochwertige Produkte, qualitativ hochwertige Prozesse, qualifizierte Menschen!“ Der Qualitätsgedanke ist weit gefasst. Häufig verstehen ihn die Menschen nur im Zusammenhang mit dem Produkt. Aber das ist nicht alles. Ein Qualitätsprodukt entsteht nicht von selbst. Am Anfang steht immer der Mensch: Er konzipiert dessen gesamte Funktionalität, die Materialien, die mechanischen, elektrischen und elektronischen Systeme, die Software und sogar, wie es aussehen und ob es „schön“ sein wird. Es folgt das Produktionssystem, das heute bereits stärker automatisiert sein kann, doch die Auswahl der Technologie und ihre Einstellung bleiben wichtig, und häufig liegen auch Fertigung, Montage und Kontrolle weiterhin in der Hand von Menschen. Nicht zuletzt ist es der Mensch, der dem Kunden das Produkt liefern und ihn in dessen Verwendung einweisen muss. Der Kunde verwendet das Produkt und erwartet von ihm die vom Hersteller zugesagten Eigenschaften (Verbrauch, Komfort, Flexibilität, Störungsfreiheit und Ähnliches, sogar Freude an der Nutzung). Vergessen wir auch nicht das Ende der Lebensdauer des Produkts und seine sichere und umweltgerechte Entsorgung. Überall ist der Mensch nach wie vor präsent. Und nur ein qualifizierter Mensch kann ein Qualitätsprodukt entwickeln und herstellen.

Die Konferenz setzt sich traditionell aus Referenten zusammen, die durch ihre Vorträge die Türen ihrer Unternehmen ein Stück weit öffnen. Die Teilnehmer haben so die einmalige Gelegenheit, Einblicke in deren Führung und Qualität zu gewinnen. Worauf können sie sich in diesem Jahr freuen?

Auch in diesem Jahr ist das Programm breit angelegt. Da ich die Qualität von Produkten, Dienstleistungen und Menschen ansprechen möchte, kommen die Referenten aus verschiedenen Bereichen und Unternehmen. Ziel ist es auch, dass die Konferenz einen umfassenden Blick auf die Qualität bietet. Die Vorträge widmen sich der Verbesserung der Prozessqualität in der Fertigung, aber auch der automatisierten Datenerfassung zur Ermittlung der Qualitätskosten durch Fehler (COPQ). Die Vorträge des Unternehmens Zeiss widmen sich der Qualitätsmessung mit neuen Auswertungsverfahren. Wir betrachten auch automatisierte Kontrollen des Arbeitsablaufs und die Unterstützung des Produktionsprozesses bei der Personalbereitstellung. Auch die Digitalisierung im Qualitätsbereich und die Lösung von Qualitätsproblemen mit der Six-Sigma-Methodik kommen nicht zu kurz. Im Vortrag „Vom Kopieren zu Qualität und Innovationen – Einblicke aus China“ betrachten wir chinesische Unternehmen und ihre Entwicklung in den letzten 15 Jahren. Während wir sie früher als „Kopierer“ bezeichneten, geben sie heute häufig den weltweiten Trend vor.

IPA Slovakia: Konferenz Qualitätsforum  
   

Was empfehlen Sie den Teilnehmern nach dem Ende der Konferenz?

Nach dem Ende der Konferenz ist es sinnvoll, über die einzelnen Vorträge nachzudenken. Die Gedanken zusammenzufassen, die für mich als Teilnehmer inspirierend waren. Zu überlegen, was sich im Unternehmen umsetzen ließe, in welchem Umfang und mit welcher Priorität. Anschließend Projekte zu definieren, Teams und Aktionspläne aufzustellen und anzufangen. Entscheidend ist, tatsächlich anzufangen und Schritt für Schritt vorzugehen. Auch im Rahmen von Qualitätsprojekten wird es viele Fehler und Fehlschläge geben. Wichtig ist jedoch, daraus zu lernen und die Umsetzung des Projekts fortzusetzen. Vergessen wir nicht den Leitspruch: „Manchmal ist weniger mehr.“ Das ist ein häufiger Fehler von Menschen, die 10 – 20 Projekte gleichzeitig starten, um die versäumten Jahre aufzuholen. Das Ergebnis ist häufig, dass kein einziges abgeschlossen wird. Deshalb empfehle ich, Prioritäten und Kapazitäten für die Bearbeitung festzulegen und anzufangen. Die Ergebnisse werden sich früher oder später einstellen.

Noch immer gibt es viele Unternehmen, die mit der Teilnahme am Qualitätsforum zögern. Was würden Sie ihnen mit auf den Weg geben? Warum sollten gerade ihre Mitarbeiter am Treffen der „Qualitätsexperten“ teilnehmen?

Für mich persönlich ist das Qualitätsforum eine große Inspirationsquelle für anregende Ideen, die direkt von denjenigen vermittelt werden, die sie in der Praxis umsetzen. Darüber hinaus werden auf der Konferenz aktuelle Trends im Qualitätsbereich, bei den einzelnen Methoden, ihrer Anwendung und Umsetzung in der Praxis vorgestellt. Die Konferenz ist auch ein Ort, an dem Menschen aus verschiedenen Unternehmen und Branchen Kontakte austauschen können. Schließlich wollen auch wir „Qualitätsexperten“ uns mindestens einmal im Jahr treffen und „miteinander plaudern!“ Schon jetzt freue ich mich sehr darauf, neue Ideen und Erkenntnisse zu gewinnen, neue Menschen und alle Teilnehmer kennenzulernen.

Fazit

Ob die Teilnahme am Qualitätsforum zu Ihren regelmäßigen Aktivitäten im Jahresverlauf gehört oder Sie dort als „Neuling“ nach Inspiration suchen: Wir sind überzeugt, dass sich durch die Verbindung von Fachkompetenz und Menschlichkeit, theoretischen Erkenntnissen und Praxis sowie durch die schrittweise Umsetzung auch Ihr Unternehmen in Zukunft unter dem Motto präsentieren wird: „Qualitativ hochwertige Produkte, qualitativ hochwertige Prozesse, qualifizierte Menschen!“

Autor: IPA Slovakia, s.r.o.
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